Krokodil Steckbrief

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Krokodil
Krokodil mit markantem Kopf

Krokodile gehören zu den amniotischen Landwirbeltieren. Das bedeutet, sie können sich – im Gegensatz zu Amphibien – völlig unabhängig vom Vorhandensein von Wasser fortpflanzen. Es gibt 26 Arten von Krokodilen, die sich in drei verschiedene Familie unterteilen lassen: Echte Krokodile, Alligatoren und Gaviale. Evolutionstechnisch gesehen sind Krokodile eng mit den Vögeln verwandt.

 

Name: Krokodil

Lateinischer Name: Crocodilia

Klasse: Reptilien

Ordnung: amniotische Landwirbeltiere

Größe (Länge): 1-6 Meter

Gewicht: 100-800kg

Alter: bis zu 60 Jahre (20-60 Jahre)

Ernährung: carnivor (Fleischfresser)

Nahrung: Fische, Säugetiere, Schildkröten

Verbreitungsgebiet: tropische und subtropische Gebiete Afrika, Asien, Mittelamerika,
Australien

Lebensraum: Sümpfe, Flüsse, Seen. Leistenkrokodile leben auch im Meer

Verhalten: tagaktiv

Sozialverhalten: Einzelgänger

natürliche Feinde: ein erwachsenes Krokodil hat keine natürlichen Feinde. Jungkrokodile werden von Waranen, Störchen oder Fischen bedroht. Auch gibt es Kannibalismus unter Krokodilen.

Geschlechtsreife: beginnt mit 10-15 Jahren

Paarungszeit: unterschiedlich

Gelegegröße: 20 – 80 Eier pro Nest

Tragezeit: ca. 150 Tage

Brutzeit: 84-89 Tage

vom Aussterben bedroht: nein

 

Interessantes zum Krokodil

  • Obwohl Krokodile erdgeschichtlich uralt sind, haben sie seit über 200 Millionen Jahren ihr Aussehen so gut wie nicht geändert
  • Krokodile haben die Dinosaurier überlebt, weil sie sich perfekt an ihre Umgebung angepasst haben
  • Die Umgebungstemperatur bestimmt, ob aus Krokodileiern männliche oder weibliche Nachkommen schlüpfen. Ist die Umgebungstemperatur niedriger als 30°C, schlüpfen weibliche Tiere aus den Eiern. Liegt die Temperatur über 30°C, schlüpfen männliche Krokodilbabys.
  • Krokodile können große Säugetiere nicht in einem Stück fressen. Deshalb haben sie eine besondere Beutetechnik entwickelt. Sie drehen sich mit ihrer Beute mehrfach um die eigene Achse. Bei dieser als „Todesrolle“ bekannten Fresstechnik reißt das Krokodil mundgerechte Stücke aus seinem Beutetier.
  • Krokodile haben Geduld bei der Jagd. Sie können für eine Stunde nahezu unbeweglich im Wasser auf Beute lauern. Erst nach etwa einer Stunde müssen sie zum Atmen auftauchen.
  • Krokodile verlieren regelmäßig ihre Zähne. Jeder Zahn fällt regelmäßig einmal im Jahr aus. Aber jeder ausgefallene Zahn wird sofort durch einen neuen Zahn ersetzt, da ein Ersatzzahn dann an die Stelle des ausgefallenen Zahnes rutscht. Dieser Ersatzzahn entwickelt sich aus der Zahnleiste. Von diesem Ersatzzahn spaltet sich Gewebe ab und eine neue Zahnleiste entsteht.
  • Aufgrund von natürlichen Feinden und Kannibalismus unter den Krokodilen erreichen nur etwa 5-10% aller Jungtiere das Erwachsenenalter.
  • Krokodile gehören zu den wechselwarmen Tieren. Ihre Körpertemperatur wird von der Umgebungstemperatur bestimmt. Um sich abzukühlen, wenn es ihnen zu warm wird, öffnen Krokodile oft das Maul. Oder sie tauchen unter Wasser. Allgemein halten sie wärmere Temperaturen aber besser aus als kalte Temperaturen.

 

TIPP: Hier kann man ein fertig aufbereitetes Handout für ein Referat über das Krokodil im Format DIN A4 günstig herunterladen:

 

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