Positive Wirkung der Afrikanischen Teufelskralle bei Hunden und Pferden

Herkunft

Die Afrikanische Teufelskralle auch Harpagophytum procumbens genannt ist ein Sesamgewächs, das in der Savanne Afrikas wächst. Sie kommt in der Nähe der Kalaharie, in Namibia, Mosambik, Simbabwe und Angola vor.

Die Harpagophytum procumbens ist eine mehrjährige Pflanze, die ungefähr 1,5 Meter lang wird. In der Regenzeit bildet sie blättrige Triebe, die flach am Boden wachsen aus. Die Heilungskraft der Teufelskralle liegt in den Sekundärwurzeln, unter der Erde, nur diese werden geerntet. Die Hauptwurzeln bleiben erhalten und können wieder neue Wurzeln ausbilden.

Inhaltsstoffe

Die Teufelskralle enthält mehrere Wirkstoffe, wie Glutaminsäure, Iridoidglykoside, Harpagid, Phytosterine und Kaempferol. Bisher ist noch nicht geklärt, welcher dieser Stoffe für die Verbesserung der Erkrankungen ursächlich ist. Bei der Anwendung zeigt sich jedoch, dass eine isolierte Gabe nicht die Erfolge bringt, wie das Zusammenspiel aller Wirkstoffe gemeinsam.

Wirkung bei Pferden

Die Heilpflanze hat bei Pferden mit Appetitlosigkeit und auch bei Verdauungsproblemen, durch die enthaltenen Bitterstoffe eine positive Wirkung erzielt. Die Bitterstoffe regen bei den Pferden sowohl die Gallenproduktion, sowie die Magensaftsekretion an.

Die Teufelskralle kann bei Pferden ebenfalls zur Therapie bei Verletzungen von Gelenken eingesetzt werden, sie hat eine schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung. Diese Wirkung kann bei einer Gabe über längeren Zeitraum auch bei Arthritis und Arthrose zu Verbesserungen führen. In Studien konnten des Weiteren auch Verbesserungen bei Gelenkproblemen, wie am Knie-, Fessel- und Sprunggelenk beobachtet werden.

Dosierung bei Pferden

Eine Darreichung der Teufelskralle erfolgt in Form von getrockneten Stücken oder auch in Pulverform. Am besten wird sie ein bis zweimal täglich verabreicht, dazu wird die Teufelskralle in warmes Wasser eingeweicht, so wird eine bessere Wirkung erzielt. Um eine Verbesserung der Probleme zu beobachten, sollte das jeweilige Mittel über mehrere Wochen gegeben werden.

Wirkung bei Hunden

Wie auch bei Pferden, bewirkt die Teufelskralle ebenfalls bei Hunden eine Verbesserungen der Beschwerden wie akuter Arthritis und Arthrose. Die einhergehenden Verdauungsprobleme bei Arthritis werden dank der Teufelskralle mit einer Doppelwirkung geschlagen. Ein weiterer positiver Punkt in der Anwendung liegt darin, dass sie bei erhöhtem Harnspiegel angewendet werden kann. Ein erhöhter Harnspiegel ist ursächlich für Erkrankungen in den harnableitenden Organen. Auch bei unter ernährungsbedingten Mangelerscheinungen wird die Teufelskralle bei Hunden angewandt.

Die Afrikanische Teufelskralle baut ebenso abgenutzte Knorpelmasse beim Hund wieder auf. Durch die Vielseitigkeit der Teufelskralle, können altersbedingte Abnutzungen, sowie Muskelrheuma und Bindegewebs-rheuma sehr gut behandelt werden. Ein weiterer Pluspunkt liegt in der Behandlung von Schwellungen und verhärteten Gelenken.

Dosierung bei Hunden

Bei der Dosierung bei Hunden spielt die Rasse und dementsprechend die Größe und das Gewicht des Hundes eine große Rolle, sowie ob die Afrikanische Teufelskralle zur Heilung eingesetzt wird oder als Vorsorgemaßnahme verabreicht wird.

In beiden Fällen, ob Hund oder Pferd, bewirkt die Teufelskralle für das betroffene Tier eine deutliche Verbesserung der Lebensumstände. Bei der Behandlung, speziell bei Arthritis und Arthrose sollte darauf geachtet werden, dass der Patient das Gelenk nicht übermäßig schon, aber auch nicht zu sehr belastet. Durch die schmerzstillende und abschwellende Wirkung bleiben die Gelenke beweglich.
Eine Verbesserung der Symptome sollte nach einer Anwendungsdauer von zirka drei Wochen wahrnehmbar sein, dann entfaltet die Teufelskralle ihre gesamte Heilungswirkung.

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